Seit drei Jahren arbeiten wir im Sinne des afrikanischen Sprichwortes „Jedes Kind braucht ein ganzes Dorf, um seine Erziehung zu vervollständigen“.
In den beiden letzten Jahren ist es uns gelungen, die Gruppenräume je nach Bedarf in verschiedene Funktionsräume umzugestalten. Aber ein Dorf hat nicht nur Gebäude, sondern auch Spielplätze und Parks. Daher ist unser Hauptaugenmerk heuer auf die diversen Sportanlagen (Turnsäle, Sportplatz und Hof) in unserer Nachmittagsbetreuung gerichtet.
Ziel:
Das Buch „Spiele rund um die Welt“ dient uns als Grundlage. Darin werden Spiele aus 43 Ländern von 6 Kontinenten vorgestellt. Die Kinder sollen damit angeregt werden, selber Spiele aus ihrem Kulturkreis mitzubringen und vorzustellen. Auf Grund der kulturellen Vielfalt in unserer Nachmittagsbetreuung wollen wir den SchülerInnen durch diese Spiele auch die Möglichkeit bieten andere Kulturen zu erforschen und mehr über die eigene zu erfahren. Das Wissen über andere Kulturen kann Diskriminierung verhindern und kulturelle Schranken durchbrechen. Damit wollen wir auch zur Urteilsbildung und Toleranz beitragen.
Durchführung:
Es werden Spiele aus der ganzen Welt vorgestellt werden. Manche davon ähneln sehr unseren bekannten Spielen, andere wiederum sind völlig fremd und neu. Parallel zu den Spielen in den Sportanlagen gestalten wir die Pinwand im Gruppenbereich passend zu den verschiedenen Kontinenten bzw. Ländern: Fahnen, Informationen zu Einwohnern, der Kultur oder der Lebensweise im Herkunftsland eines Spieles, welche Währung, Tier- und Pflanzenwelt, usw.
Das Angebot der Spiele kommt aus Afrika, Asien, Europa, Nordamerika, Mittel-und Südamerika sowie aus Ozeanien. Wir haben Spiele, die für unsere Rahmenbedingungen in Frage kommen ausgewählt und möchten den SchülerInnen regelmäßg neue Spiele vorstellen. |